Was bedeuten Haarriss, Leimfuge und Ausriss?
Ein Haarriss ist ein sehr feiner Riss in der Oberfläche, oft durch Schwankungen von Luftfeuchte oder punktuelle Belastung entstanden. Die Leimfuge bezeichnet die Verbindungslinie zweier Bauteile, deren Qualität über Dauerhaftigkeit entscheidet. Ausriss beschreibt ausgebrochene Fasern beim Bohren oder Hobeln. Wer diese Unterschiede versteht, prüft Ursachen gezielter, wählt passende Maßnahmen wie Entlastungsschnitte, Korngrößenwechsel oder Nachleimen und verhindert Wiederholungsfehler. Notieren Sie, wie sich Risse verhalten, und dokumentieren Sie Fotos, um Entwicklungen und Interventionen später nachvollziehen zu können.
Stabilität versus Steifigkeit: zwei oft verwechselte Konzepte
Stabilität meint die Fähigkeit eines Möbelstücks, Lasten sicher zu tragen, ohne zu kippen oder zu kollabieren. Steifigkeit beschreibt die Verformungsresistenz unter Belastung. Ein Stuhl kann stabil sein, aber dennoch nachgeben, wenn Aussteifung fehlt. Die richtigen Begriffe lenken zu korrekten Lösungen: Keile verstärken, Gratleisten einsetzen, Zargen nachleimen oder Schwalbenschwanzverbindungen ergänzen. Dokumentieren Sie Beobachtungen beim Sitzen, Schieben und Anheben, denn Geräusche, Schwingungen und Spaltbewegungen verraten, wo Kräfte wirken. So entsteht eine klare Maßnahmenliste statt vager Bauchentscheidungen.